Programmübersicht

Die Hörspielkirche Sipplingen geht in die 5. Saison!

Die Hörspielsaison 2016 ist vom 17. Juli - 9. September!
Die Hörspiele sind den Programmwochen 1 und 2 zugeteilt. Es gibt jeweils das gleiche Programm für

Programm Woche 1

Programm Woche 2

Das Hörspielprogramm wiederholt sich alle zwei Wochen.

 

Übersicht Programm Woche 1
Montags: 18.7. | 1.8. | 15.8. | 29.8.2016

 14 Uhr

Das Sams und die Wunschmaschine | Paul Maar | Oetinger audio 2016 | 38 Min. Details

 16 Uhr

Die abenteuerliche Welt der Piraten | Volker Präkelt | Der Hörverlag 2008 | 76 Min. Details

 18 Uhr

Schwarzlicht | Marie T. Martin | SWR 2016 | 52 Min. Details

 20 Uhr

Wölfe, Wölfe | Patrick Findeis | SWR 2015 | 60 Min. Details

Dienstags: 19.7. | 2.8. | 16.8. | 30.8.2016

 14 Uhr

Des Kaisers Nachtigall | Hans Christian Andersen | SWR 2014 | 43 Min. Details

 16 Uhr

Gestrandet vor Guadelupe | Hans Zimmer | DLR/WDR 1995 | 50 Min. Details

 18 Uhr

1945-2015: Verzähl Amol, Vater | Martin Graff | SWR 2015 | 55 Min. Details

 20 Uhr

Die lächerliche Finsternis | Wolfram Lotz | SWR 2015 | 75 Min. Details

Mittwochs: 20.7. | 3.8. | 17.8. | 31.8.2016

 14 Uhr

Magdeburg hieß früher Madagaskar | Zoran Drvenkar | DLR 2015 | 51 Min. Details

 16 Uhr

Der Fluch des Trajan | Peter Meisenberg | SWR 2008 | 47 Min. Details

 18 Uhr

Vier Lehrmeister | Liao Yiwu | NDR 2011 | 70 Min. Details

 20 Uhr

Sterben kann jeder | Hugo Rendler | SWR 2016 | 55 Min. Details

Donnerstags: 21.7. | 4.8. | 18.8. | 1.9.2016

 14 Uhr

Mascha und Mucks, die Mäuseprinzessin | Gabriele Neumann | DLR 2002 | 53 Min. Details

 16 Uhr

Regenbogenkind | Edith Schreiber-Wicke | BR 2002 | 42 Min. Details

 18 Uhr

Anne Frank - Spur eines Kindes | Ernst Schnabel | NDR 1958 | 85 Min. Details

 20 Uhr

Der Speermann | Stephan Krass | SWR 2015 | 55 Min. Details

Freitags: 22.7. | 5.8. | 19.8. | 2.9.2016

14 Uhr

Opa Ottos Wunderwagen | Daniela Meisel | HR/NDR 2014 | 47 Min. Details

16 Uhr

Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse | Christine Nöstlinger | Oetinger audio 2010 | 51 Min. Details

18 Uhr

Der jüngste Tag | Ödön von Horváth | SWR 2016 | 55 Min. Details

20 Uhr

Fahrerflucht | Alfred Andersch | SWF/RB 1957 | 57 Min. Details

    

Übersicht Programm Woche 2

Montags: 25.7. | 8.8. | 22.8. | 5.9.2016

 14 Uhr

Die Olchis - Witze aus der Pfütze | Erhard Dietl | Oetinger audio 2012 | 39 Min. Details

 16 Uhr

Lebe mein Leben | Jörg Wolfradt | SWR 2009 | 54 Min. Details

 18 Uhr

Der Aufstieg und Fall des Siggi S. | Oliver Wnuk | SWR 2011 | 55 Min. |  Details

 20 Uhr

Heidi Heimat | Robert Schoen | HR 2013| 49 Min. Details

Dienstags: 26.7. | 9.8. | 23.8. | 6.9.2016

 14 Uhr

Mein Jahr in Trallalabad | Thilo Reffert | DLR 2014 | 50 Min. |  Details

 16 Uhr

Kiki | Antje Damm | Oetinger audio 2013 | 75 Min. Details

 18 Uhr

Der gute Gott von Manhattan | Ingeborg Bachmann | SWF/BR/RIAS 1958 | 92 Min. Details

 20 Uhr

Abschiedsgeschenk | Gert Roland Stiepel | NDR 2013 | 55 Min. Details

Mittwochs: 27.7. | 10.8. | 24.8. | 7.9.2016

 14 Uhr

Nur 1 Tag | Martin Baltscheit | Oetinger audio 2014 | 41 Min. | Details

 16 Uhr

Simpel | Marie-Aude Murail | SWR 2016 | 55 Min. Details

 18 Uhr

Manche Frauen | Alice Munro | NDR/HR/SWR 2015 | 53 Min. Details

 20 Uhr

Das Haus meines Vaters hat viele Zimmer | Arno Geiger | SWR 2013 | 81 Min. | Details

Donnerstags: 28.7. | 11.8. | 25.8. | 8.9.2016

 14 Uhr

Die Raben des Barbarossa | Christian Schiller, Marianne Wendt | SWR 2009 | 54 Min. | Details

 16 Uhr

Das Wunder von Björn | Jörgpeter Ahlers | BDR 2006 | 54 Min. | Details

 18 Uhr

Fatima | Atiha Sen Gupta | NDR 2015 | 48 Min. | Details

 20 Uhr

Das Projekt bin ich | Ulrike Müller | RBB 2014 | 55 Min. | Details

Freitags: 29.7. | 12.8. | 26.8. | 9.9.2016

6 14 Uhr

Oma Elfi räumt auf | Barbara Wendelken | SWR 2008 | 55 Min. | Details

 16 Uhr

Onkel Toms Hütte | Harriet Beecher-Stowe | BR 1960 | 75 Min. | Details

 18 Uhr

Nicht mit mir | Per Petterson | DLR/HR 2015 | 86 Min. | Details

 20 Uhr

König Lear| William Shakespeare | SFB/SWF 1983 | 94 Min. | Details

Sonntags: 31.7. | 14.8. | 28.8.2016

 10.30 Uhr

Hörspielgottesdienst | Details

Neue Punkte für das Sams

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Das Sams und die Wunschmaschine

Paul Maar

Verrückte Welt: Die Wunschmaschine stiftet Chaos! Oh nein: Die Wunschpunkte im Gesicht des Sams verschwinden! Höchste Zeit, dass Herr Taschenbier seine Wunschmaschine fertigstellt! Die hat er auf dem Dachboden von Frau Rotkohl versteckt. Auf dem schnellsten Weg wünscht er sich und das Sams dorthin. Doch die beiden landen auf dem falschen Dachboden und stehen einem aufgebrachten Hausmeister gegenüber. Zum Glück können das Sams und Herr Taschenbier durch einen weiteren Wunsch entkommen und landen bei der Wunschmaschine. Endlich kann Herr Taschenbier sie ausprobieren, und was wünscht er sich als Erstes? Ganz viel Geld! Es klappt, und überall im Zimmer finden sich Münzen und Geldscheine wieder: nur in der falschen Währung.

38 Minuten | ab 5 Jahren

Regie Christiane Krah
Musik Kay Poppe
Sprecher Monty Arnold, Santiago Ziesmer
Produktion Oetinger audio 2016

Programm Woche 1 | Montag | 14 Uhr
18.7. | 1.8. | 15.8. | 29.8.2016

Taran und der Zauberkessel

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Die abenteuerliche Welt der Piraten

Volker Präkelt

Kinderhörspielpreis 2008

Welcher Schatz ist Roger Warwick denn da in die Hände gefallen? Der Buchhändler traut seinen Augen kaum, als er die alte Seekiste öffnet. Unzählige alte Dokumente erzählen von der berüchtigten Piratin Arabella Drummond und ihrem größten Feind, dem Piratenjäger William Lubber. Roger vergisst alles um sich herum, taucht ein in die abenteuerliche Welt der Piraten und begibt sich auf eine spannende Verfolgungsjagd quer über die sieben Weltmeere. In diesem rasanten Hörspiel flattern die Segel, donnern die Kanonen und feiern die Piraten, bis sich die Planken biegen.

76 Minuten | ab 11 Jahren

RegieVolker Präkelt
Übersetzung Cornelia Panzacchi                
Sprecher Tanja Dohse, Stefan Kaminski, Robert Missler u.a.
Produktion Der Hörverlag 2008

Programm Woche 1 | Montag | 16 Uhr
18.7. | 1.8. | 15.8. | 29.8.2016

 

Fünfkind

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Schwarzlicht

Marie T. Martin

Mia, Packman, Ulla und Jojo stehen kurz vor den letzten Schulprüfungen. Sie lauschen dem Beat des Universums und träumen von einer besseren Welt. In ihrem letzten gemeinsamen Sommer schwanken die vier zwischen Freiheitsdrang und Angst vor der Zukunft, zwischen Liebeskummer und dem Wunsch, die eigenen Träume verwirklichen zu können. Um sich lebendig zu fühlen, tanzen sie die Nächte durch und geben sich gegenseitig Halt – aber die Feier, die eigentlich einen neuen Lebensabschnitt eröffnen soll, endet tragisch.

52 Minuten

Regie Silke Hildebrandt
Sprecher  Ole Lagerpusch, Johannes Kienast, Birte Schnöink, Julia Riedler
Produktion SWR 2016

Programm Woche 1 | Montag | 18 Uhr
18.7. | 1.8. | 15.8. | 29.8.2016

Der jüngse Tag

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Der jüngste Tag

Ödön von Horváth

Ein kleiner Bahnhof irgendwo in der Provinz. Thomas Hudetz, der Stationsvorstand, hat es nicht leicht. Eine Krise in der Ehe, im Dorf redet man über ihn, und dabei will er doch nur ein pflichtgetreuer Beamter sein. Bis er einen verhängnisvollen Fehler macht und das Signal zu spät stellt ... Was dann geschieht - ein Zugunglück, Ermittlungen, Verdächtigungen, Verwicklungen, Fragen nach der Schuld…

55 Minuten

Regie und Bearbeitung Klaus Spürkel
Sprecher Doris Wolters, Cornelia Schmidt, Christoph Hüllstrung, Martin Graff u.a.
Produktion SWR mit der KUMEDI Riegel 2016

Programm Woche 1 | Freitag | 18 Uhr
22.7. | 1.8. | 19.8. | 2.9.2016

Alice im Wunderland

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Des Kaisers Nachtigall

Hans Christian Andersen

Echo für “Klassik für Kinder“

Das Märchen erzählt die Geschichte eines chinesischen Kaisers, dessen Schloß das prächtigste ist und in dessen Gärten die schönsten Kostbarkeiten zu sehen sind. Am schönsten aber ist der Gesang der Nachtigall. Viele Reisende haben sie schon singen hören und rühmen ihren Gesang in der ganzen Welt. Nur der Kaiser hat sie noch nie gehört: Er beauftragt seine Diener, die berühmte Nachtigall zu suchen, aber nur das Küchenmädchen weiß, wo die Nachtigall wohnt. Als die Nachtigall zum Hof kommt, ist der Kaiser von ihr begeistert. Aber sie ist für ihn nur ein Spielzeug, das er in einen Käfig sperrt und bald durch ein anderes, nämlich einen mechanischen Singvogel, ersetzt. Erst als der Kaiser dem Tod begegnet, erkennt er die Bedeutung des lebendigen Vogels, und bittet die Nachtigall um Hilfe.

43 Minuten | ab 6 Jahren

Regie Günter Maurer
Bearbeitung Dorothea Bossert
Musik Ugis Prauliņš
Sprecher Malte Arkona, SWR Vokalensemble Stuttgart
Produktion SWR 2014

Programm Woche 1 | Dienstag | 14 Uhr
19.7. | 2.8. | 16.8. | 30.8.2016

Meta Morfoß

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Gestrandet vor Guadelupe

 

Hans Zimmer

Kinderhörspielpreis 1996

Der schönste Fußball ist nichts wert, wenn man niemanden findet, der mitspielt. Lustlos schießt der Junge seinen neuen Ball durch die Grünanlagen. Der rollt einem Mann vor die Füße, der ihn begeistert aufhebt. Den Ball kann er gut gegen ein Bier eintauschen, und der Mann hat immer Durst. Er wohnt auf einer Parkbank, und sein ganzer Reichtum steckt in einer kleinen Einkaufstüte. Der Mann streitet mit dem Jungen um den Ball, erfindet dabei verrückte Spiele und ganz unglaubliche Geschichten, die alle auch ein bißchen wahr sind.

50 Minuten | ab 8 Jahren

Regie Klaus-Michael Klingsporn
Musik Norbert Garz
Sprecher Udo Kroschwald, Reinhard Stornowski, Johanna Schall
Produktion DLR/WDR 1995

Programm Woche 1 | Dienstag | 16 Uhr
19.7. | 2.8. | 16.8. | 30.8.2016

Das doppelte Lottchen

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Magdeburg hieß früher Madagaskar

Zoran Drvenkar

Kinderhörspielpreis 2015

Frankie zieht zu seinem besten Freund Lars, bis es dem wieder gut geht. Frankie und Lars gehen in dieselbe Klasse und sind beste Freunde. Doch heute ist Lars nicht gekommen, sofort nach Schulschluss steht Frankie vor Lars' Haustür und klingelt. Lars' Mutter öffnet, lässt ihn aber nicht herein und druckst herum: Lars sei krank und er schlafe und Frankie soll doch bitte wieder gehen. Frankie macht das argwöhnisch. Er klettert durchs Fenster in Lars' Zimmer und sieht, dass sein Freund gar nicht schläft. Er hat ein blaues Auge und schämt sich dafür. Seiner Mutter ist die Hand ausgerutscht, sagt er und Frankie soll doch gehen. Aber Frankie geht nicht. Er zieht sogar ein bei ihm. Denn manchmal muss man seinem besten Freund einfach beistehen.

51 Minuten | ab 6 Jahren

Regie Klaus-Michael Klingsporn
Musik Wolfgang van Ackeren
Sprecher Tonio Arango, Leo Knizka, Vincent Kruschwitz u.a.
Produktion DLR 2015

Programm Woche 1 | Mittwoch | 14 Uhr
20.7. | 3.8. | 17.8. | 31.8.2016

Emilys Geheimnis

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Der Fluch des Trajan

Peter Meisenberg

Die U-Bahn-Baustellen in Köln sind tückisch. Nicht nur, weil man hineinfallen und sich darin verirren kann. Auch verbergen sich sagenhafte römische Schätze im Kölner Untergrund. Wie gefährlich die sein können, müssen Max und Phillip erfahren, nachdem sie in der U-Bahn-Baustelle gegenüber ihrer Schule zufällig einen antiken Armreif gefunden haben. Die Entschlüsselung seiner Herkunft bringt die beiden Jungen nämlich nicht nur ihrer lateinkundigen Mitschülerin Vera näher, sondern auch illegal operierenden Schatzräubern. Deren scheinbar seriöser Auftraggeber scheut vor nichts zurück, um die Kinder von weiteren Nachforschungen abzuhalten. Dabei hält er sich vollständig bedeckt: Sie haben immense Schwierigkeiten herauszufinden, wer er ist. Dafür sind sie nach 2000 Jahren einem antiken Verbrechen auf der Spur. Bei der Auflösung hilft ihnen eine etwas übereifrige Lateinlehrerin, deren dubiose Freunde ein kriminelles Spinnennetz weben, in das sich sogar die Göttin Isis verstrickt. Doch am Ende zeigt sich, dass Freundschaft mit Gold nicht aufzuwiegen ist.

47 Minuten | ab 12 Jahren

Regie Robert Schoen
Sprecher Maximilian Kwasniewski, Rafael Gareisen, Philine Zebralla u.a.
Produktion SWR 2008

Programm Woche 1 | Mittwoch | 16 Uhr
20.7. | 3.8. | 17.8. | 31.8.2016

1984

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Liao Yiwu

Hörspiel des Monats August 2011

Der Hunger, die Schande, die Obdachlosigkeit und das Gefängnis - das seien seine Lehrmeister, formuliert der chinesische Autor Liao Yiwu in einer Rede, die er vor dem unabhängigen chinesischen PEN-Zentrum 2007 halten sollte, aber nicht konnte. Der Hunger, die Schande, die Obdachlosigkeit und das Gefängnis sind auch die Erfahrungen vier seiner Interviewpartner in der Gesprächssammlung "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser. Chinas Gesellschaft von unten". Ein Leichenschminker erzählt von seinen Erlebnissen während der großen Hungersnöte. Ein Leprakranker vom Ausgestoßensein aus der Dorfgemeinschaft. Die 18jährige Fräulein Hallo, die vor dem Fernseher aufgewachsen ist und haltlos in den Tag hineinlebt, vom Fansein. Ein Ausbrecherkönig von seinem Versuch, dem Gefängnis zu entkommen. Collagiert mit Gedichten, die der Autor bei seinem bisher ersten Besuch in Deutschland im Herbst 2010 im Studio vortrug, werfen die Texte ein Schlaglicht auf die kollektiven Traumata Chinas.

70 Minuten

Regie Andrea Getto
Bearbeitung Hilke Veth
Musik Liao Yiwu
Sprecher Martin Engler, Horst Mendroch, Heinrich Giskes, Lisa Hagmeister u.a.
Produktion NDR 2011

Programm Woche 1 | Mittwoch | 18 Uhr
20.7. | 3.8. | 17.8. | 31.8.2016

 

 

In Tante Julies Haus

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Mascha und Mucks, die Mäuseprinzessin

Gabriele Neumann

Kinderjurypreis 2004

Mascha ist 6 Jahre alt und gerade aus der Stadt in ein Dorf gezogen. Hier wohnt gleich im Garten nebenan ein großer, grauer Hund. Mascha traut sich nicht an ihm vorbei. Wütend stapft sie zurück in ihren Garten. Plötzlich steht Mucks, die Mäuseprinzessin, vor ihr und lädt sie ein in ihr Mäusereich. Sie hat einen Wunsch frei bei dem Mäusekönig, denn durch ihre Wut hat Mascha den Kater vertrieben, der Mucks gerade fressen wollte. Mascha wünscht sich: "Ich möchte keine Angst mehr vor dem großen, grauen Hund haben." Ein schwieriger Wunsch. Alle Mäuse sind stolz auf ihre Angst. Da kann nur die uralte Kröte helfen. Mascha und Mucks suchen die Kröte. Das wird eine Abenteuerreise mit vielen Mutproben.

53 Minuten | ab 6 Jahren

Regie Karlheinz Liefers
Musik Gerd Bessler
Sprecher Boris Aljinovic, Paula Michels, Susanne Kaps, Martin Seifert u.a.
Produktion DLR 2002

Programm Woche 1 | Donnerstag | 14 Uhr
21.7. | 4.8. | 18.8. | 1.9.2016

Das Dschungelbuch

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Regenbogenkind

Edith Schreiber-Wicke

Im Land unter dem Regenbogen warten die Noch-nicht-Geborenen auf ihre Abreise ins Leben. Sie haben spannende Pläne. Die Welt wollen sie verbessern.

Die einzige, die hier keine so genauen Pläne hat, ist Naomi. Sie spielt mit den bunten Farben des Regenbogens. Auf die Frage, was sie denn auf der Erde vorhabe, antwortet sie: "Ich will, dass jeder, der mir begegnet, darüber nachdenkt, was wirklich wichtig ist.
Naomi wird also anders sein. Sie wird mit Down-Syndrom auf die Welt kommen. "Mongoloid" sagen die Menschen dazu, behindert. Auf der Erde wissen die hochschwangere Mama und der Papa noch nicht, wie das Baby sein wird. Sie freuen sich einfach auf ihr zweites Kind. Und der neunjährige Jakob, der bald Naomis großer Bruder sein wird, hat im Moment ganz andere Sorgen. Er ist verliebt, aber leider hat seine Klassenkameradin Selina keinen Blick für ihn...

42 Minuten | ab 10 Jahren

Regie Justyna Buddeberg-Mosz
Musik Robert Zollitsch
Sprecher Paul Herwig, Kornelia Boje, Martin Umbach, Dominik Liesegang u.a.
Produktion BR 2002

Programm Woche 1 | Donnerstag | 16 Uhr
21.7. | 4.8. | 18.8. | 1.9.2016

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

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Opa Ottos Wunderwagen

Daniela Meisel

Oskars größte Angst ist es, einem Tiefseemonster zu begegnen. Ihm wird schlecht, wenn er an Mumien denkt, bei Hundegeheul in Vollmondnächten bekommt er Bauchdrücken, er zittert, wenn er eine Sternschnuppe sieht, fürchtet sich vor Donnergrollen und Blitzen. Er hat vor fast allem Angst. In der Schule wird er deshalb "Zitterspinne" genannt. Und auch seine Schwester Olivia macht sich gern über ihn lustig. Nur Mama versteht seine Angst, da sie sich als Kind selbst oft gefürchtet hat, seit ihr Papa Otto, Oskars Opa, von einer Forschungsreise nicht mehr zurückgekommen ist. Alles wird anders, als plötzlich genau dieser Opa Otto vor der Tür steht und Oskar auf abenteuerliche Reisen in seinem Wunderwagen mitnimmt. Dem furchtsamen Oskar gefallen die verrückten Ausflüge, und er wird immer unerschrockener

47 Minuten | ab 6 Jahren

Regie Robert Schoen
Musik Peter Kaizar
Sprecher Pepe Trebs, Mogens von Gadow, Sascha Icks, Elisabeth Juhnke u.a.
Produktion HR/NDR 2014

Programm Woche 1 | Freitag | 14 Uhr
22.7. | 5.8. | 19.8. | 2.9.2016

 

 

Der Zauberer von Oz

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Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse

Christine Nöstlinger

Frau Berti Bartolotti, unangepasste Singlefrau und Kunstteppichweberin, mit einer Schwäche für Zigarren und Katalogbestellungen, bekommt eines Tages eine große Konservenbüchse geliefert. Ohne einen blassen Schimmer über den Inhalt dieser Lieferung zu haben, öffnet Sie das "Überraschungsei". Ein schrumpeliger Zwerg schaut ihr aus dem Inneren entgegen und bittet sie, die beigefügte Instant-Lösung über ihn zu gießen. Wenige Minuten später steht Konrad vor ihr, ein überaus wohlerzogenes, intelligentes und genügsames, siebenjähriges Fabrikat von einem Jungen.
Darauf war Frau Bartolotti wirklich nicht vorbereitet. Doch trotz aller Ratlosigkeit über die Art und Weise, wie man für einen siebenjährigen Jungen sorgen soll, läuft Berti Bartolotti zur Höchstform auf, als die Fabrik ihren Konrad als Fehllieferung deklariert...

51 Minuten | ab 8 Jahren

Regie Claudia Johanna Leist
Bearbeitung Judith Ruyters
Sprecher Oskar Köppen, Horst Kotterba, Manon Straché u.a.
Produktion Oetinger audio 2010

Programm Woche 1 | Freitag | 16 Uhr
22.7. | 5.8. | 19.8. | 2.9.2016

Sterben kann jeder

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Sterben kann jeder

Hugo Rendler

Die Diagnosen eines Arztes beunruhigen seine Patienten: Attestiert wird immer eine ernsthafte Erkrankung, die langwierige und teure Behandlungen nach sich zieht. Eines Tages wird dieser Arzt tot aufgefunden, und auch der LKA-Ermittler Jörger ist aufgeschreckt. Denn er war selbst Patient beim toten Doktor und weiß nun gar nicht, wie's weitergehen soll. Auch die Ermittler Xaver Finkbeiner und Nina Brändle tappen erst im Dunkeln. Bis sich eine Spur in den Krankenakten zeigt. So elend, wie sich Jörger fühlt, muss es nicht weitergehen. Ob aber aus seiner Hals über Kopf geplanten Verlobung noch etwas wird, steht in den Sternen.

55 Minuten

Regie Mark Ginzler
Musik Ulrich Bassenge
Sprecher Ueli Jäggi, Karoline Eichhorn, Oliver Wnuk, Anne Müller u.a.
Produktion SWR 2016

Programm Woche 1 | Mittwoch | 20 Uhr
20.7. | 3.8. | 17.8. | 31.8.2016

 

Minus Drei und Zahlensalat

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Die Olchis – Witze aus der Pfütze

Erhard Dietl

Hier gibt’s wirklich was zu lachen: Wenn in Schmuddelfing die erste Witz-Olympiade stattfindet, sind die Olchis natürlich mittendrin.
Doch die Konkurrenz hat sich gewaschen: Die Klasse 2c der örtlichen Grundschule! Eine herrliche Schlammschlacht!

39 Minuten | ab 5 Jahren

Sprecher Jens Wendland, Dagmar Dreke, Robert Missler, Karla Marie Hübner u.a.
Produktion Oetinger audio 2012

Programm Woche 2 | Montag | 14 Uhr
25.7. | 8.8. | 22.8. | 5.9.2016

 

Geheimsache Labskaus

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Lebe mein Leben

Jörg Wolfradt

Eberhard - ein echt ätzender Name. Besonders dann, wenn man gerade elf ist, denn man wird andauernd gehänselt. Den Kids in der Schule ist es total egal, dass Eberhard den Namen von einem tollen Großonkel geerbt hat. Er hat Stress und müsste dringend mal mit jemandem reden. Aber die Eltern interessieren sich gar nicht so richtig für ihn. Irgendwie findet er nicht nur seinen Namen, sondern auch sein Leben ziemlich ätzend. In seiner allerneuesten Schule versucht Eberhard deshalb, so zu sein wie sein Vorbild Jason, ein echt cooler Filmheld. Also nennt er sich vor seinen neuen Freunden Brille und Dose einfach Hardy oder Jason, seinen Vater erklärt er kurzerhand für verschwunden und auch sonst gibt er sich ganz lässig. Das funktioniert so lange, bis er Knut trifft, einen älteren Schüler, der ihn erpresst. Und "ätzend" ist schließlich eine viel zu harmlose Beschreibung für seine Probleme. Da entdeckt er eine schicksalsträchtige Botschaft an einer Toilettenwand: "18 24 19 LEBE MEIN LEBEN." Die Chance, seinem derzeitigen Dasein zu entkommen, will sich Eberhard auf keinen Fall entgehen lassen. Auf gar, gar, gar keinen Fall.

54 Minuten | ab 9 Jahren

Regie Kirstin Petri
Sprecher Leo Gastdorf, Livia Greif, David Grünewald, Maximilian Schlett u.a. Produktion SWR 2009

Programm Woche 2 | Montag | 16 Uhr
25.7. | 8.8. | 22.8. | 5.9.2016

Anton taucht ab

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Mein Jahr in Trallalabad

Thilo Reffert

Emilia soll für ein Jahr mit Mama und Papa ins Ausland fahren.
Emilia hat alles, was sie braucht: Mama und Papa, ein schönes Zuhause und zwei Freunde. Doch dann müssen Mama und Papa ins Ausland und Emilia muss ihr Zuhause für ein Jahr verlassen. Wird sie nun auch ihre Freunde Linus und Renzo verlieren? Oder hält eine Freundschaft auch über Tausende Kilometer? Und jeder Freund ist anders: Linus will Emilia zurückhalten und die Reise am liebsten verhindern. Renzo dagegen hält sich für den geborenen Ausländer, obwohl er Italienisch nur von der Speisekarte kann. Er möchte für Emilia nach Trallalabad fahren. Emilia möchte am liebsten hierbleiben und wegfahren zugleich. Und am Tag der Abreise verpasst Emilia das Taxi zum Flughafen. Was nun? Die Familie wird schon ausgerufen, das Flugzeug betankt. Da klopft es im Koffer!

50 Minuten | ab 6 Jahren

Regie Klaus-Michael Klingsporn
Musik Wolfgang van Ackeren
Sprecher Fae Faika, Lenz Lengers, Lyonel Holländer, Udo Kroschwald u.a.
Produktion DLR 2014

Programm Woche 2 | Dienstag | 14 Uhr
26.7. | 9.8. | 23.8. | 6.9.2016

Der Räuber Hotzenplotz

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Kiki

Antje Damm

Antje hasst ihr neues Zuhause auf dem Land. Doch dann lernt sie Kiki kennen. Zusammen brauen die Mädchen Zaubertränke, basteln Schlumpfschlösser und trösten Katzen. Bis Kiki eines Tages bei einem Verkehrsunfall stirbt. Neben ihren Erinnerungen bleibt Antje jetzt noch ein Geschenk, das sie auch Jahre nach Kikis Tod noch nicht geöffnet hat.
Eine berührende Geschichte und einfühlsame Auseinandersetzung zum Thema Verlust.

75 Minuten | ab 10 Jahren

Regie Frank Gustavus
Musik Jens Fischer   
Sprecher Sascha Icks
Produktion Oetinger audio 2013

Programm Woche 2 | Dienstag | 16 Uhr
26.7. | 9.8. | 23.8. | 6.9.2016

Charlys Kaktus

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Nur 1 Tag

Martin Baltscheit

Hörspiel zum Kinder- und Jugendhörbuch des Jahres 2014

Wären Wildschwein und Fuchs doch bloß schnell abgehauen, statt der Eintagsfliege beim Schlüpfen zuzusehen. Jetzt müssen sie feststellen, dass die junge Fliege geradezu bezaubernd ist. Und wer bringt ihr nun bei, dass sie nur diesen einen Tag zu leben hat? Kurzerhand behaupten die beiden, der Fuchs sei der Todgeweihte. Und höre da: Die frisch Geschlüpfte beschließt bewegt, dass jetzt das ganze Leben in einen Tag muss - ein ganzes Leben inklusive dem ganz großen Glück!

41 Minuten | ab 10 Jahren

Regie Martin Baltscheit, Markus Langer
Musik Sandra Weckert
Sprecher Martin Baltscheit, André Gatzke, Charly Hübner und Annett Louisan
Produktion Oetinger audio 2014

Programm Woche 2 | Mittwoch | 14 Uhr
27.7. | 10.8. | 24.8. | 7.9.2016

Mieze, Tarzan und Paul Klee

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Simpel

Marie-Aude Murail

Deutscher Jugendliteraturpreis

Simpel spielt gern mit Playmobil. Er spricht mit seinem Stoffhasen. Er sagt: »Hier sind alle total blöd!«, wenn hier alle total blöd sind, und er kann total schnell zählen: 7, 9, 12, B, tausend, hundert. Simpel ist zweiundzwanzig Jahre alt, doch mental ist er auf der Stufe eines dreijährigen Kindes. Gut, dass sich sein siebzehnjähriger Bruder um ihn kümmert. Doch Simpel zu betreuen ist alles andere als simpel. Und als die beiden Brüder in eine WG ziehen, da wird es erst recht kompliziert!

55 Minuten | Ab 12 Jahren

Regie und Bearbeitung Cordula Dickmeiß
Übesetzer Tobias Scheffel
Sprecher Martin Baltscheit
Produktion SWR 2016

Programm Woche 2 | Mittwoch | 16 Uhr
27.7. | 10.8. | 24.8. | 7.9.2016

Manche Frauen

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Manche Frauen

Alice Munro

"Es verwundert mich manchmal, wie alt ich bin." Mit diesem lapidaren Satz beginnt die Erinnerung der betagten Erzählerin. Als Hausmädchen hatte sie in einer kanadischen Kleinstadt gearbeitet, als sie jung war und zur Highschool ging. Ein Sommerjob, Mitte der 50er-Jahre, als Wespentaillengürtel und klare Rollenverteilung von Bedeutung waren. Im Mittelpunkt der begüterten Familie: der an Leukämie erkrankte Kriegsheimkehrer Bruce, der von den verschiedenen Frauen im Haus umsorgt und umschwärmt wird, beobachtet von der jungen Hausangestellten, die das Leben einer reichen, konservativen Familie mit ihren ganzen Widersprüchen und Abgründen hautnah erlebt - dazu Missgunst, Neid, Eifersucht, Tod und Liebe. Nach dem Sommerjob ist für das Mädchen nichts mehr wie früher.

53 Minuten

Regie und Bearbeitung Jean-Claude Kuner
Musik Dmitri Kourliandski
Übersetzung Heidi Zerning
Sprecher Nadja Tiller, Marina Frenk, Karoline Bär, Karin Neuhäuser u.a.
Produktion NDR/HR/SWR 2015

Programm Woche 2 | Mittwoch | 18 Uhr
27.7. | 10.8. | 24.8. | 7.9.2016

Tiere sind auch nur Menschen

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Die Raben des Barbarossa

Christian Schiller, Marianne Wendt

Johanna glaubt nicht mehr an Märchen. Schließlich wird sie in drei Tagen, am 30. April, schon zwölf. Pünktlich zur Walpurgisnacht, wo die Hexen auf dem Besen in die Lüfte steigen! Solche Geschichten erzählt Johannas Vater. Sehnsüchtig wartet sie mit ihrem kleinen Bruder Jakob darauf, dass er am Abend nach Hause kommt. Heinrich ist Journalist und meistens irgendwo mit wichtigen Dingen beschäftigt. Trotzdem hält er sich sonst immer an Absprachen, und Heinrich hat versprochen, dass er pünktlich ist. Ihrem Vater muss etwas Schlimmes passiert sein!

Also machen sich die beiden Kinder heimlich auf den Weg, um ihren Vater zu suchen.
Es wird eine abenteuerliche Reise durch die deutsche Mythen- und Sagenwelt. Im geheimnisvollen Harzgebirge, wo sich seit Menschengedenken die Geister in das Leben der Menschen mischen, verschwand schon der große Kaiser Barbarossa, schickten die Gebrüder Grimm Hänsel und Gretel in die Irre - und sah Goethes Faust die Hexen zur Walpurgisnacht auffahren.

54 Minuten | Ab 8 Jahren

Regie Steffen Moratz
SprecherWinfried Glatzeder, Felix von Manteuffel, Paulina Gaedt
Produktion SWR 2009

Programm Woche 2 | Donnerstag | 14 Uhr
28.7. | 11.8. | 25.8. | 8.9.2016

Robinson Crusoe

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Das Wunder von Björn

Jörgpeter Ahlers

Wer so ungelenkig ist wie der 11jährige Björn, kommt beim Fußballspielen nur für das Tor in Frage. Blöd für Björn, dass seine Jugendmannschaft noch nie so viele Tore kassiert hat wie in dieser Saison. Nachdem Björn sich bei einem vergeblichen Abwehrversuch zwei Finger verknackst hat, bleibt nur noch sein Einsatz als Verteidiger. Hier endlich kommt sein großes Talent zum Vorschein, absolut unhaltbare Tore zu schießen, dummerweise nur immer in den eigenen Kasten. Als Björn trauerklößig nach einem verlorenen Spiel vom Platz schleicht, lädt ihn die Frau des Platzwarts zum Trost auf eine Cola ein. Frau Eisenbarts größter Schatz ist ein magischer Fußball, der wie eine Wahrsage-Kugel funktioniert. Sie sagt Björn voraus, dass bald die ganze Fußballwelt von ihm reden wird. Die Prophezeiung erfüllt sich schneller als Björn erwartet und anders als ihm lieb sein kann.

54 Minuten | Ab 8 Jahren

Regie Jörgpeter Ahlers
Musik Bernd Keul
Sprecher Anton Sprick, Christoph Bantzer, Joanna Städter, Jürgen Uter u.a.
Produktion NDR 2006

Programm Woche 2 | Donnerstag | 16 Uhr
28.7. | 11.8. | 25.8. | 8.9.2016

 

Norbert Nagendick

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Oma Elfi räumt auf

Barbara Wendelken

Erst mal ist alles wie immer: In den Sommerferien machen Josefine und ihr großer Bruder Felix zwei Wochen Ferien bei ihrer Großmutter in Glücksdorf. Bei Oma Elfi darf man einfach alles. Doch bald merken die Kinder, dass Oma Elfi sich verändert hat. Abends zieht sie alle Gardinen zu. Sie zuckt bei jedem Geräusch zusammen. Und als Josefine im Dunkeln raus will, tickt sie aus. Nach und nach wird klar, warum Oma Elfi sich so sonderbar verhält. Als sie den Postkasten öffnet, wimmelt es darin von weißen Mäusen. Jemand hat alle Salatpflanzen rausgerissen. Und morgens steht die Haustür sperrangelweit offen. Oma Elfi glaubt, den Täter zu kennen.

55 Minuten | Ab 6 Jahren

Regie Maria Ohmer
Musik Henrik Albrecht
Sprecher Alisha Kim Gronau, Massimiliano Laier, Regine Vergeen u.a.
Produktion SWR 2008

Programm Woche 2 | Freitag | 14 Uhr
29.7. | 12.8. | 26.8. | 9.9.2016

Aladin und die Wunderlampe

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Onkel Toms Hütte

Harriet Beecher-Stowe

Onkel Tom ist ein Sklave in Kentucky. Sein Besitzer Mr. Shelby behandelt ihn gut, ist aber stark verschuldet. Tom ist Verwalter der Farm, bekennender Christ und leitet regelmäßig die Gottesdienste der Sklaven. Aber als Tom aus Finanznot verkauft werden muss, wird er von seiner Frau und seinen Kindern getrennt.
Sein zweiter Herr, St. Claire, ist ein gutmütiger, nachsichtiger Lebemann, der Tom die Freilassung verspricht. Seine Tochter Eva entwickelt ein inniges Freundschaftsverhältnis zu Tom, wird aber todkrank. Wieder landet Tom beim Sklavenmarkt und hat diesmal weniger Glück. So gelangt er an Mr. Legree, der mit äußerster Brutalität eine Baumwollplantage betreibt ...
Parallel wird die Geschichte von Eliza erzählt, deren kleiner Sohn Harry verkauft werden soll ... sie fliehen und liefern sich ein Katz und Maus-Spiel mit den Häschern. Das Ziel: Kanada, in dem angeblich die Freiheit winkt ...

75 Minuten | Ab 9 Jahren

Regie August Everding
Bearbeitung Paul Alverdes
Sprecher Wolfgang Reichmann, Gerd Brüdern, Lina Carstens, Hans Schweikart u.a.
Produktion BR 1960

Programm Woche 2 | Freitag | 16 Uhr
29.7. | 12.8. | 26.8. | 9.9.2016

Born a Fox

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Schwarzlicht

Marie T. Martin

Mia, Packman, Ulla und Jojo stehen kurz vor den letzten Schulprüfungen. Sie lauschen dem Beat des Universums und träumen von einer besseren Welt. In ihrem letzten gemeinsamen Sommer schwanken die vier zwischen Freiheitsdrang und Angst vor der Zukunft, zwischen Liebeskummer und dem Wunsch, die eigenen Träume verwirklichen zu können. Um sich lebendig zu fühlen, tanzen sie die Nächte durch und geben sich gegenseitig Halt – aber die Feier, die eigentlich einen neuen Lebensabschnitt eröffnen soll, endet tragisch.

52 Minuten

Regie Silke Hildebrandt
Sprecher  Ole Lagerpusch, Johannes Kienast, Birte Schnöink, Julia Riedler
Produktion SWR 2016

Programm Woche 1 | Montag | 18 Uhr
18.7. | 1.8. | 15.8. | 29.8.2016

Fahrerflucht

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Alfred Andersch

Ein Manager, ein Mädchen und ein Tankwart werden in einen Verkehrsunfall verwickelt.
Der Manager, an Lungenkrebs erkrankt, hat nur noch ein halbes Jahr zu leben. Er löst sich von allen Verpflichtungen, um den Rest seines Lebens zu geniessen. Auf der Flucht in diese Freiheit überfährt er ein radfahrendes Mädchen. Für ihn ist das nichts mehr als ein bedauerlicher, unangenehmer Zwischenfall.
Die Frau hingegen, eine Verkäuferin mit Vorliebe für Pferde, für den Reitsport, ist mit dem Rad gerade auf dem Weg zu ihrer ersten Trainingsstunde bei einem berühmten Jockey. Sie ist frisch verliebt in einen jungen Mann, sieht sich der Erfüllung ihres sehnlichsten Wunsches nahe, als ihr Leben brutal ausgelöscht wird.
Der Tankwart hat für hundert Mark und aus Angst dem flüchtigen Fahrer geholfen und der fahndenden Polizeistreife gegenüber geschwiegen. Er motiviert seine Bestechlichkeit mit einem ähnlichen Erlebnis während des Krieges. Das schlechte Gewissen macht ihm nun zu schaffen, obwohl er zum Zeitpunkt seines Fehlverhaltens noch nicht wusste, was tatsächlich geschehen war.
In drei parallelen Erzählsträngen wird offenbar, wie ein einzelner Unfall die Schicksale dreier Menschen so miteinander verfugt, dass dank der Meisterschaft Anderschs so etwas wie eine Tragödie zustande kommt.

57 Minuten

Regie Marcel Wall-Ophüls
Sprecher Hans-Christian Blech, Martin Held, Gustl Halenke, Hanns Bernhardt u.a.
Produktion SWF/RB 1957

Programm Woche 1 | Freitag | 20 Uhr
22.7. | 5.8. | 19.8. | 2.9.2016

Geben, was wir nicht haben

Der gute Gott von Manhattan

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Der gute Gott von Manhattan

Ingeborg Bachmann

Vor einem New Yorker Gericht wird ein Mörder verhört, zu dessen Opfern Jennifer gehört. Der Täter, der sich der "Gute Gott von Manhattan" nennt, erzählt die Geschichte von Jan und Jennifer. Dieses Liebespaar hätte beinahe das Glück einer vollkommenen Liebe erfahren, ein Zustand, der sie aus der Welt katapultiert und zugleich zu einer Bedrohung für den normalen Lauf der Dinge gemacht hätte. Grund genug für den Angeklagten, nachdem seine Versuche, sie zu trennen, gescheitert sind, die Liebenden in die Luft zu sprengen, denn sie haben ihr Recht auf einen Platz in dieser realen Welt verloren. Der Mann Jan entgeht allerdings dem Anschlag, da er für einen Augenblick sich der Beziehung entzogen und alleine einen Drink genommen und Zeitung gelesen hat. Ingeborg Bachmanns großes Thema, dass die Männer am Tod der sie liebenden Frauen Schuld seien, klingt hier zum ersten Mal an.

92 Minuten

Regie  Gert Westphal
Musik Peter Zwetkoff
Sprecher Charles Regnier, Kaspar Brüninghaus, Martin Benrath, Curt Bock
Produktion SWF/BR/RIAS 1958

Programm Woche 2 | Dienstag | 18 Uhr
26.7. | 9.8. | 23.8. | 6.9.2016

Abschiedsgeschenk

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Abschiedsgeschenk

Gerd Roland Stiepel

Deutschland im Jahr 2040: es herrscht demographischer Notstand.
Die Vergreisung der Gesellschaft und die damit aufgeworfenen Probleme schreien nach einer politischen Lösung. Der alte Mensch ist zum unzumutbaren Kostenfaktor geworden. Die Krankenkassen bluten aus, dem Gesundheitssystem droht der Kollaps. Der Staat erlässt ein Abschiedsgesetz, die Kassen versprechen all jenen eine Prämie, die freiwillig aus dem Leben scheiden. Das Geschäft mit dem Tod blüht. Kommerziell geführte Sterbekliniken, die sich als innovative Start-ups verstehen, versprechen ein sorgenfreies, glückliches, in jedem Fall würdiges Ableben. Nur: so mancher Abschiedskandidat gerät ins Schwanken.Paul zum Beispiel. Er sitzt nach einem Schlaganfall im Rollstuhl. Sein "Restlebenswertindex" ist gering, im Falle seines freiwilligen Ablebens winkt seiner Frau die satte Prämie, sein Sohn könnte sich davon eine lebensnotwenige OP finanzieren.Doch dann entdeckt Paul buchstäblich in letzter Minute das Leben, die Lust daran. Was nun?

55 Minuten

Regie Christoph Dietrich
Sprecher Klaus Manchen, Monika Lennartz, Reinar Schöne u.a.
Produktion NDR 2013

Programm Woche 2 | Dienstag | 20 Uhr
26.7. | 9.8. | 23.8. | 6.9.2016

 

Das haus meines Vaters hat viele Zimmer

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Das Haus meines Vaters hat viele Zimmer

Arno Geiger

Hörspiel des Monats August 2013

Für Lilli, die temperamentvolle Ehefrau eines eher angepassten Chirurgen und Mutter einer fordernden 10-Jährigen, hat die zweite Hälfte des Lebens begonnen. Mit Staunen, Selbstironie und kämpferischer Verzweiflung nimmt sie wahr, wie Jugend, Schönheit und Präsenz leise schwinden. Aufgerieben zwischen ihrem Anspruch auf Individualität und Lebensfreude auf der einen - und den Zumutungen und Forderungen ihrer Familie auf der anderen Seite, führt Lilli täglich ihren einsamen kleinen großen Kampf um Glück, Souveränität und Würde. Unter ganz anderen Voraussetzungen kämpft ihre Schwester Alexandra, die bei Lilli Unterschlupf gefunden hat, nachdem sie von ihrem Mann verlassen wurde. Trotz jahrelanger Zurückweisungen versucht sie noch immer, ihren Mann zurückzugewinnen.

81 Minuten

Regie Leonhard Koppelmann
Sprecher Martina Gedeck, Jörg Hartmann, Alexandra Henkel, Robert Besta u.a.
Produktion SWR 2013

Programm Woche 2 | Mittwoch | 20 Uhr
27.7. | 10.8. | 24.8. | 7.9.2016

Stabat Mater

Ulysses - Folge 12 "Der Zyklop"

Schöne Aussichten

Doktor Murkes gesammeltes Schweigen

Der Aufstieg und der Fall der Siggi S.

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Der Aufstieg und der Fall der Siggi S.

Oliver Wnuk 

Hörspiel des Monats April 2011

Sigmund »Siggi« Schatz (34) ist Lagerist im Konstanzer Edeka-Markt, Filiale Ost. Ein Angestellter, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann. Siggi identifiziert sich voll und ganz mit seiner Arbeitsstätte, kennt alle Produkte mit Preis und Verfallsdatum und jeden, der öfter als fünf Mal sein Frischemarkt-Refugium betreten hat, mit Namen. In diese, seine kleine große Welt zwischen kaufmännischen Abwägungen über Pizzafleischkäsebestellungen, einer gescheiterten Beziehung, dem Blechkuchen seiner Mutter und dem Traum vom großen Auftritt nimmt Siggi den Reporter und uns Hörer mit.
Und so beginnt Siggis rasanter Aufstieg. Nicht nur bei den Mädels aus dem Büro ist er bald Gesprächsthema Nr. 1, nein: weil Siggi einfach Siggi ist, schafft er es - ganz unbeabsichtigt - sogar in die Lokalpolitik. Endlich jubelt die Menge ihm zu. Und Renate von der Fleischtheke ist sowieso stolz auf ihn. Doch es kommt, wie es kommen muss. Auf der Betriebsfeier - der Reporter mit Mikrofon immer mit dabei - wendet sich Siggis Glück im Zenit seines kurzen Erfolgs; wegen dieser dummen Sache mit der Chefsekretärin.

55 Minuten

Regie Mark Ginzle
Musik       Martin Bezzola
Sprecher   Oliver Wnuk, Michaela Caspar, Marie Bonnet, Eva Behrmann, Bernhard Leute  u.a.
Produktion  SWR 2011

Programm Woche 2 | Montag | 18 Uhr
25.7. | 8.8. | 22.8. | 5.9.2016

Heidi Heimat

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Heidi Heimat

Robert Schoen

Wie sehr die Figur der Heidi und ihr Heimweh auch im 21. Jahrhundert zum Drama taugt, macht Robert Schoens Versuchsanordnung deutlich, die seinem Hörspiel zugrunde liegt: Anhand einer Heidi-Verfilmung ließ er zahlreiche Asylbewerber und Asylanten Heidis Geschichte nacherzählen. In dieser »oralen Nachschrift« spiegeln sich zugleich die Wünsche und Sehnsüchte der Asylanten selbst und verdeutlichen einen schmerzhaften Heimatverlust. Es entsteht ein präzis orchestriertes Stimmenspiel, das zugleich in charmant gebrochenem Deutsch ein nicht ganz hoffnungsloses Bild einer multiethnischen Gesellschaft aufscheinen lässt.

49 Minuten

Regie Robert Schoen
Sprecher Ghada Mortazavi, Irina Shin,  Khadijeh Azarhooshang, Malta Erulu u.a.
Produktion HR 2013

Programm Woche 2 | Montag | 20 Uhr
25.7. | 8.8. | 22.8. | 5.9.2016

Nicht mit mir

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Nicht mit mir

Per Petterson

Hörspiel des Monats August 2015

Eine Begegnung nach über dreißig Jahren. Einst waren sie unzertrennlich: Der schöne Jim, der das Gymnasium besuchte, und der starke Tommy, der sich gegen einen prügelnden Vater durchsetzen und in der Sägerei arbeiten musste. Eine Jugend am Abgrund. »Nicht mit mir«, sagt Tommy, denn Stärke ist gefragt. Aber irgendwann brennt das Haus, und die ungleiche Freundschaft ist brüchig wie Eis.
Im Spiegel der Erinnerung führen die Lebenslinien zurück zu den Geheimnissen der eigenen Hilflosigkeit.

86 Minuten

Regie und Bearbeitung Steffen Moratz
Übersetzung Ina Kronenberger
Sprecher Jörg Schüttauf, Mirco Kreibich, Axel Wandtke, Christopher Heisler u.a.
Produktion DLR/HR 2015

Programm Woche 2 | Freitag | 18 Uhr
29.7. | 12.8. | 26.8. | 9.9.2016

Anne Frank - Spur eines Kindes

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Anne Frank – Spur eines Kindes

Ernst Schnabel

Als Otto Frank, der als einziger seiner Familie die Vernichtungslager überlebt hatte, in den fünfziger Jahren das Tagebuch herausgab, das seine Tochter Anne bis zum Tage ihrer Verhaftung geführt hatte, bewegte das Buch viele Zeitgenossen. Sehr bald aber wurde die Authentizität des Buches bestritten mit der Behauptung, Anne Frank sei eine Erfindung und bei dem Tagebuch handele es sich um eine jüdische Fälschung mit dem Ziel, den Deutschen ein schlechtes Gewissen einzuimpfen und eine höhere Wiedergutmachung durchzusetzen. Diese Auseinandersetzungen waren für Ernst Schnabel Anlaß, nach Spuren zu suchen, die das jüdische Mädchen hinterlassen hat, das in den letzten Wochen des Kriegs im Konzentrationslager von Bergen-Belsen zu Tode gekommen ist.
Ein Ergebnis dieser umfangreichen Spurensuche war das Funkfeature »Anne Frank - Spur eines Kindes«, das über die Jahre hin nichts von seiner ergreifenden Authentizität verloren hat.

85 Minuten

Regie Fritz Schröder-Jahn
Sprecher Gustl Halenke, Gertrud Kückelmann, Hans Paetsch, Heinz Klevenow u.a.
Produktion NDR 1958

Programm Woche 1 | Donnerstag | 18 Uhr
21.7. | 4.8. | 18.8. | 1.9.2016

Der Speermann

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Der Speermann

Stephan Krass

"Was haben wir falsch gemacht?", fragte Albert Speer 1966 nach der Entlassung aus dem Kriegsverbrechergefängnis seinen engsten Mitarbeiter Rudolf Wolters, der ihm von 1934 bis 1945 bei allen Aufgaben zur Seite gestanden hatte. "Nichts", antwortete dieser. "Wir waren Hitlers Erzbaumeister und wir haben gebaut."

In all den Jahren, die Speer in Spandau einsaß, war es Wolters, der dafür sorgte, dass Speers Aufzeichnungen aus der Zelle geschmuggelt wurden und es dem Häftling an nichts fehlte: Kaviar, Champagner, Gänseleberpastete.

An einem Sommerabend des Jahres 1971 sitzt Rudolf Wolters in der Suite des Hotels Königshof und diktiert den letzten Brief an Albert Speer, der sich vom Nationalsozialismus losgesagt hat und nun als der "gute Nazi" in der westdeutschen Schickeria herumgereicht wird. Morgen wird Wolters dem Bundesarchiv in Koblenz neues Material vorlegen, weil er sich und die "Bewegung" von Speer verraten fühlt.

55 Minuten

Regie Ulrich Lampen
Musik Steffen Schleiermacher
Sprecher Matthias Brandt, Corinna Junghanns
Produktion SWR 2015

Programm Woche 1 | Donnerstag | 20 Uhr
21.7. | 4.8. | 18.8. | 1.9.2016

Der Schwarzwald-Ranger - Die Wölfe kommen!

Das Projekt bin ich

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Das Projekt bin ich

Ulrike Müller

Deutscher Hörspielpreis 2014

In einer Zeit, in der es zu wenig bezahlte Arbeit für zu viele Künstler gibt, geben fünf Schauspieler darüber Auskunft, wie es ist, in einer hochflexiblen Gesellschaft finanziell, familiär und beruflich zu überleben. Sie reden über sich - über ihre Träume und Hoffnungen, über ihre Probleme und ihre Niederlagen. Als "Experten des Alltags" reden sie ungeschminkt, machen auch vor unangenehmen Wahrheiten nicht Halt. Und es gelingt ihnen, von der eigenen Biografie ausgehend, in eine Allgemeingültigkeit zu finden. "Ich fühle mich wie ein Hamster im Laufrad: Ich will eine gute Schauspielerin sein, ich will eine gute Mutter sein, ich will attraktiv bleiben für meinen Mann ... aber ich weiß nicht, wie ich das alles schaffen soll!"

55 Minuten

Regie Ulrike Müller
Sprecher Martina Hesse, Franziska Kleinert, Katrin Steinke, Ernestine Tzavaras u.a.
Produktion RBB 2014

Programm Woche 2 | Donnerstag | 20 Uhr
28.7. | 11.8. | 25.8. | 8.9.2016

 

 

Unterm Birnbaum

Bangkok

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1945 - 2015: Verzähl Amol, Vatter

Martin Graff

Im Wohnzimmer der Familie Graff, im elsässischen Münstertal, hängt das Bild des Vaters in französischer Uniform. Doch dann ist der Vater in deutscher Uniform in Ostoberschlesien gefallen. Wie kam das? Vater Martin, Elsässer, kämpfte als französischer Soldat 1939–1940 gegen die Nazis. Hitler annektierte das Elsass 1940 und zwang die Elsässer, die Uniform zu wechseln. Am 8. Mai 1945 meldete Schorschi, der Freund von Martin, der Ehefrau Marie-Louise, dass ihr Mann am 3. Februar 1945 bei Bielitz in den Beskiden, Polen, gefallen sei. Der Sohn, auch ein Martin, war damals sechs Monate alt. Siebzig Jahre später bekommt er aus Polen einen Hinweis, dass ein Elsässer namens Graff nach dem Krieg dort gewohnt habe. Sohn Martin lässt die Hoffnung nicht mehr los: Hat sein Vater vielleicht doch überlebt? Warum kam er nach dem Krieg nicht in seine Heimat zurück, warum hat er sich nicht mehr gemeldet?

55 Minuten

Regie Martin Graf
Sprecher Martin Graff, Iwona Mayer, Klaus Spürkel u.a.
Produktion SWR 2015

Programm Woche 1 | Dienstag | 18 Uhr
19.7. | 2.8. | 16.8. | 30.8.2016

Alles über Sally

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Die lächerliche Finsternis

Wolfram Lotz

Zwei Bundeswehroffiziere reisen durch die Wildnis auf der Suche nach einem Oberstleutnant, der, wahnsinnig geworden, zwei Kameraden getötet hat.
Lotz erzählt auch von einem Somalier, dessen heimische Fischgründe von den wohlhabenden Nationen leer gefischt wurden und der darüber zum Piraten geworden ist. Er erzählt auch von einem italienischen Blauhelmlager, in dessen Schutz sich Eingeborene vor den Übergriffen der Taliban begeben und dort nun für die weltweite Handyproduktion Rohstoffe abbauen müssen. Taliban, Nato, Afghanistan, Schuld und Unschuld, alles fließt immer mehr ineinander, wird eins und verschwimmt. Am Ende dieser Weltreise bleiben nur das Ich und seine Existenz.

75 Minuten

Regie Leonhard Koppelmann
Musik zeitblom
Sprecher Julian Greis, Christoph Luser, Alexander Scheer, Cornelius Obonya u.a.
Produktion SWR 2015

Programm Woche 1 | Dienstag | 20 Uhr
19.7. | 2.8. | 16.8. | 30.8.2016

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Der Aufstieg und der Fall der Siggi S.

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Patrick Findeis

Katharina und Jan sind angekommen im neuen Bürgertum. Unter der Woche leben sie mit ihrer kleinen Tochter in einer Eigentumswohnung in Berlin, gehen dort ihren Jobs nach und pflegen nachbarschaftliche Kontakte; Ruhe, Grün und frische Luft genießen sie an den Wochenenden und in den Ferien auf einem alten Drei- Seiten-Hof in Brandenburg, für den sie einen Langzeit- Kredit aufgenommen haben und den sie selbst renovieren. Ihre Tage sind erfüllt mit Arbeit, Haushalt und Kindererziehung - Leben eben, im guten Gefühl einer gesicherten Zukunft. Da scheint Unterstützung derjenigen, deren Existenz bedroht ist, eine Selbstverständlichkeit. Als Sami, der vor vier Jahren aus Syrien nach Deutschland geflüchtet ist, sie um Hilfe bittet, willigen sie ein. Für zwei Wochen sollen sie in ihrer Wohnung seinen Bruder aufnehmen, dem die Abschiebung nach Bulgarien droht. Doch während Gast und Gastgeber noch das Miteinander üben, hat Sami eine neue Bitte, einen neuen Plan. Katharina und Jan könnten ein Leben retten. Doch würden sie damit zugleich alles gefährden, was sie für sich und ihre Tochter so sorgfältig geplant hatten.

60 Minuten

Regie Kai Grehn
Sprecher Marek Harloff, Karina Plachetka, Carlo Ljubek, Thomas Huber u.a.
Produktion SWR 2015

Programm Woche 1 | Montag | 20 Uhr
18.7. | 1.8. | 15.8. | 29.8.2016

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Fatima

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Fatima

Atiha Sen Gupta

Nach den Ferien erscheint Fatima, die nie eine Moschee von innen gesehen hat, raucht, trinkt und flucht, mit Kopftuch in der Schule. Ihr langjähriger Freund fühlt sich verraten und reißt ihr im Streit das Kopftuch herunter. Fatima meldet das als rassistischen Übergriff der Schulleitung. Alle rätseln warum. Selbst ihre Mutter ist entsetzt, empfindet das Verhalten der Tochter als Schlag gegen die Gleichberechtigung muslimischer Frauen, für die sie immer kämpfte. Die junge Autorin Atiha Sen Gupta lässt Meinungen aufeinander prallen, verweigert einfache Antworten. Fatima selbst betritt nie die Szene.

48 Minuten

Regie und Bearbeitung Heike Tauch
Übersetzer Anne Rabe
Musik Jörg Gollasch
Sprecher Erol Afsin, Meik van Severen, Lisa Hrdina u.a.
Produktion NDR 2015

Programm Woche 2 | Donnerstag | 18 Uhr
28.7. | 11.8. | 25.8. | 8.9.2016

könig Lear

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König Lear

William Shakespeare

Zum 400. Todestag

Die Rolle des greisen Königs, der sein Lieblingskind Cordelia enterbt und verflucht, der das Reich vorzeitig an die herzlosen Töchter Coneril und Regan verschenkt und der selbst verstoßen, hilflos und einsam durch die Welt irrt, ein Narr und Blinder unter Narren und Blinden, dem Wahnsinn verfallen, aus dem Cordelia ihn zu kurzem Glück herausholt, die immer noch liebevolle und geliebte Tochter, an deren Ermordung er endlich zerbricht. Die Rolle des Lear gehört zu den größten des Shakespearschen Theaters und alle großen Mimen haben sie gesucht.

94 Minuten

Regie und Bearbeitung Rolf Schneider
Sprecher Bernhard Minetti, Sabine Sinjen, Tina Engel, Maria Hartmann u.a.
Produktion SFB/SWF 1983

Programm Woche 2 | Freitag | 20 Uhr
29.7. | 12.8. | 26.8. | 9.9.2016